Ja, es ist richtig, dass unser zweiter Affe Susi am Ende April 2017 leider verstorben ist.
Seitdem haben wir versucht, einen dementsprechenden Platz bzw. Lösung für unseren Moritz zu finden.
Natürlich ist es nicht einfach, ein Affenmännchen von heute auf morgen artgerecht unterzubringen.

Es haben von uns sowohl die Amtstierärztin Frau Doktor Keppl, als auch die zuständigen Behörden über das Ableben bzw. die
daraus resultierende vorübergehende Einzelhaltung Bescheid gewusst.

Wir freuen uns, dass wir für unser Affenmännchen einen tollen Platz gefunden haben. Er wurde noch bevor!!!! diese
Anschuldigungen erhoben wurden von uns an einen bekannten Zoo vermittelt.

Von dem Verein VGT sind wir sehr enttäuscht, sie haben unserem Betrieb einen Besuch abgestattet, was ja vollkommen in Ordnung ist,
nur leider hat sich keiner die Mühe gemacht mit uns zu sprechen.

Denn dann hätten wir in ein paar Sätzen das ganze aufklären können. Aber wir hatten ja gar keine Möglichkeit dazu. Stattdessen verbreiten die Vereinsmitglieder Lügen - toller Verein und professionelle Vorgehensweise!

Die nächste Unwahrheit ist, dass das Affengehege nach den Aussagen des Vereins VGT keine Rückzugsmöglichkeit hätte. Es sind 50 m² Gehege im Innenbereich und hinten hinaus 100 m², also zusammen 150 m² - hier könnten laut Gesetzesvorschriften bis zu 5 Affen leben.

Wir möchten an dieser Stelle nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass unsere gesamten Gehege und Stallungen NATÜRLICH den tiergesetzlichen Vorschriften entsprechen und wir in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden stehen.

Außerdem wurden vom Verein VGT falsche Vorwürfe betreffend einer nicht artgerechten Meerschweinchenhaltung in unserem Betrieb erhoben:

Ja, die Meerschweinchen waren für kurze Zeit getrennt, wurden aber gemeinsam mit Zwerghasen untergebracht - sie wurden nicht alleine im Käfig/Auslauf gehalten. 

Aber auch das hatte einen Grund: Kinder hatten sie gestreichelt und diese hatten auch Meerschweinchen zuhause. Der Geruch des fremden Meerschweinchen übertrug sich - so entstand zwischen unseren beiden eine Rivalität. Es gab blutige Kämpfe zwischen den beiden und wenn wir nicht eingegriffen hätten, obwohl sie schon eine kleine Ewigkeit zusammen gehalten wurden, wären sie wohl heute nicht mehr bei uns.
Wir haben sie natürlich für kurze Zeit getrennt und sie mit Öl einmassiert, sodass beide gleich rochen. Wir konnten die beiden schließlich wieder zusammengeben.

Das ganze hätten wir auch diesem Verein VGT mitgeteilt, aber auch da hatten wir keine Chance!

Alle Gäste, die schon mal bei uns waren und uns kennen, wissen, dass wir für unsere Tiere eine artgerechte Haltung aufweisen. Sollte es trotzdem mal zu Missverständnissen kommen bzw. eine anscheinend nicht zufriedenstellende Situation vorgefunden wird, dann bitten wir Sie natürlich, uns darauf hinzuweisen und mit uns darüber zu sprechen.

Von den Verantwortlichen im Verein VGT sollte man dies auch erwarten können - professionelle Recherchen, ein persönlicher Kontakt zu den Tierbesitzern und Behörden sowie handfeste Beweise vor Anschuldigungen!
Es ist offensichtlich ganz einfach, Lügen und Halbwahrheiten in den Medien publik zu machen.

Rechtliche Schritte für diese Rufschädigung werden von uns in Erwägung gezogen bzw. geprüft.

Es gibt nämlich fast immer für alles eine Erklärung, nur sprechen sollte man miteinander!

Familie Mayrhofer

Bilder